Sonntag, 19. Mai 2013

Wirre Gedanken: Ein Sinnbild meiner Postingplanung

Eine schöne Frage gibt es bei Diana mal wieder und da ich schon nicht an Essie Top 3 teilnehmen kann (Oh, Bahama Mama du rufst nach mir, ich weiß), wollte ich diesen Monat auf jedenfall wieder einmal meine Gedanken zur Montagsfrage loswerden. Vielleicht für die eine oder andere nicht so interessant, aber ich lese es immer wieder gerne: Wie läuft das bloggen ab? Spontan? Geplant? Mit viel Zeit Aufwand oder wenig?

Ein kleiner Einblick in meine Blog"routine" oder auch besser gesagt mein Gedankenchaos folgt nun für sie:

Ich gehöre wohl eher zur Kategorie "spontan". Ich knipse zwar so gut wie alles was ich so mache, sei es Nägel lackieren oder schminken, aber was davon dann auf meinem Blog landet ist eine andere Sache. Manchmal schlummern die Bilder lange auf dem Pc herum und werden dann erst veröffentlicht. Manchmal, wenn ich besonders zufrieden bin oder ich den Text schon im Kopf habe (passiert häufig mal), tippe ich den Post sofort und ab und an vergesse ich Bilder auch schon einmal oder bin plötzlich doch total unzufrieden mit den Bildern. 

Denn der Endgegner beim Bloggen ist ja doch die Zeit. Hat man keine Zeit kann man sich nicht in Ruhe seinen Posts widmen und unter Druck kommt dann nur irgendetwas mittelmäßiges heraus, dass niemanden wirklich zufrieden stellt. Mich selbst am allerwenigsten.

Wenn ich aber mal viel Zeit habe und vorbloggen könnte, will ich diese Zeit dann doch lieber anders verbringen. Denn was bringt mir schon ein schöner sonniger Tag wenn ich ihn am Pc damit "vergeude" Posts zu schreiben nur damit ich was zum bloggen habe. Dann doch lieber die Zeit im gefürchteten Real Life verbringen. ;)

Lieber ein paar Posts weniger, unregelmäßiges online stellen und Spaß an der Sache haben. Der Gedanke "Ich muss jetzt aber unbedingt noch ganz schnell etwas posten damit ich das für heute auch erledigt habe" ist doch ziemlich unangenehm.
Lieber nach Lust und Laune drauf los posten (so ist auch Ohwurmpotenzial entstanden) und Freude am bloggen haben und es nicht als "Pflicht" ansehen seine Leser mit Infos zu bombadieren.
Außerdem glaube ich ja, dass jeder der einen Blog gerne ließt an Qualität und nicht an Quantität interessiert ist und vor allem sich freut wieder einmal etwas zu lesen, dass mit einer großen Portion Liebe und - oder Gefühl geschrieben ist und nicht herzlos hingeklatscht.

Zum Zeitaufwand möchte ich dann jetzt sagen, dass es bei mir ganz unterschiedlich ist. Es gibt Posts wie Ohrwurmpotenzial, die in wenigen Minuten fertig sind, weil ich genau weiß was ich sagen will. Dann gibt es aber auch die Posts die länger brauchen (also vielleicht mal 30 Minuten), weil ich Bilder "bearbeiten" muss und längere Texte schreiben will. Besonders bei meinen wenigen Reviews mache ich mir immer sehr viele Gedanken. Schließlich will ich keine komplett falschen Informationen raushauen.

Dem Blog widme ich troz meines unregelmäßigen Postings jeden Tag mindestens einige Minuten, da ich meine Kommentare immer so schnell wie möglich beantworten möchte, da ich das nur höflich finde. Meistens checke ich unterwegs in der Bahn schon einmal was es so neues gibt. Bei 1,5 Stunden hat man sowieso nicht wirklich viel anderes zu tun, wenn man ständig umsteigen muss. Das Leben ohne Smartphone war schon befreiend.
Rechnet man das zusammen stecke ich schon einige Stunden meiner Woche in den Blog, aber ich mache es doch gerne, denn mittlerweile ist mir mein Baby ans Herz gewachsen und gehört zu mir.

Ich möchte mich auch bei euch dafür bedanken, dass ihr immer mehr werdet. Ihr seid super.
Ich hoffe, dass war jetzt nicht alles viel zu wirr für euch und ihr konntet mir ein bisschen folgen.

Ganz liebe Grüße

Ps. Der Post ist übrigens auch einer der wenigen vorgebloggten (getippt am 16.05.13). Ich wollte an dem Tag einfach keine zwei Posts rausschleudern. Widerspricht meiner bloggt wann ihr wollt Philosophie ein wenig, aber nunja. Jeder hat so seine kleinen Macken und Schwächen. Manchmal ist vorbloggen nicht schlecht, aber wenn ich in den Urlaub fahre, kommt halt mal nichts und das ist auch okay.

Kommentare:

  1. Vielen lieben Dank für deine Teilnahme :-) Finde deinen Post sehr interessant und stimme dir zu, der Spaß beim Bloggen ist das wichtigste. Ich blogge gerne vor, schaffe es zeitlich aber nicht immer. Einen Post in 30 Minuten fertig zu schreiben schaffe ich allerdings nie. Höchstens mal bei einem kurzen Beitrag und nur wenn ich die Fotos dazu schon habe. Ich finde auch beim Fotografieren und der Auswahl der Fotos geht schon immer viel Zeit drauf :-) Da mir das alles aber auch sehr viel Spaß bereitet, stört mich das nicht. Ich habe nicht den Anspruch an mich eine bestimmte Postingfrequenz zu erfüllen ;-)

    Liebe Grüße

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    1. Gerne. Die 30 Minuten sind vielleicht auch ein kleines bisschen untertrieben, aber meistens Fliegen die Wörter nur so und sind so schnell getippt. Mit Fotos machen und allem drum und dran bin ich wohl auch bei einer Stunde vielleicht mal 1,5, aber nur tippen kommt schon mit 30 Minuten ganz gut hin. Ich kann das gar nicht so gut abschätzen. ;)

      Liebe Grüße

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    2. Das ist auch wirklich nicht so einfach abzuschätzen. Ich merke zum Beispiel selbst, dass ich mich dann oft ganz leicht ablenken lasse. Hier mal noch bei Twitter und da mal kurz bei Facebook vorbeischauen und schwupps dauert das Bloggen doppelt so lange :D

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    3. Genau so ist das. Man macht nochmal schnell ein Fenster auf, um kurz die Nachrichten zu checken und schon ist man an einer ganz anderen Sache dran.

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  2. Sehr interessant :) Ich plane Posts eigentlich nie vor, und ich veröffentliche sie meist am selben Tag an dem ich sie geschrieben habe. Außer es geht um ein umfangreicheres Thema wie Naturkosmetik, Fitness oder ungesunde Inhaltsstoffe in Produkten.
    Und da das Ganze ja auch mein Hobby ist, versuche ich so regelmäßig wie möglich zu bloggen ;)

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